In den USA gibt es heute mehr als 150.000 Zahnarztpraxen – und keine einzige davon bleibt von den steigenden Kosten aufgrund von Inflation und Problemen in der Lieferkette verschont. Dies erklärt einige Trends, die wir bei unserer Befragung von Zahnärzten für den „Dandy’s 2022 Dental Industry Report“ festgestellt haben. Zahnärzte legen den Schwerpunkt darauf, die Rentabilität ihrer Praxis zu steigern, den Behandlungsumfang zu erhöhen und verstärkt um neue Patienten zu werben, um die steigenden Kosten auszugleichen. Das klingt nach einer großen Herausforderung.
Also, wo fängt man an?
Bleiben Sie wettbewerbsfähig, indem Sie ein wachstumsstarkes Dienstleistungsangebot einführen
Zu den in unserem Branchenbericht für die Zahnmedizin befragten Zahnarztpraxen gehören Leistungen aus den Bereichen Prävention, Zahnrestauration und ästhetische Zahnmedizin. Die vier wichtigsten restaurativen Leistungen sind routinemäßige Zahnreinigungen, Kronen und Brücken, Zahnaufhellung sowie Zahnersatz.
Da Allgemeinzahnärzte den Großteil der Umfrageteilnehmer ausmachen, waren spezialisierte Behandlungen weniger verbreitet. Dennoch sind es gerade fachärztliche Leistungen wie Kieferorthopädie und Endodontie, für die in den nächsten fünf Jahren das größte Wachstum prognostiziert wird.
Um von der Marktnachfrage zu profitieren, sollten Allgemeinpraxen eine Ausweitung ihres Leistungsangebots auf diese wachstumsstarken Bereiche in Betracht ziehen.
Für den Dienstleistungssektor wird in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Wachstum von mindestens 5 % erwartet
- Durchsichtige Zahnspangen
- Eingesetzte Implantate
- Implantate versorgt
- Kronen und Brücken aus Zirkon
- Nacht-Schien
- E.max-Kronen und -Brücken
„Da der Markt für unsichtbare Zahnspangen voraussichtlich bis 2023 den Markt für Kronen und Brücken überholen wird, ist das Angebot unsichtbarer Zahnspangen eine hervorragende Möglichkeit, die Rentabilität zu steigern und mehr Patienten in Ihre Praxis zu locken.“
Dr. med. dent. Peter H. Chen, DMSc, MBA
Normalerweise ist die Einführung neuer Leistungen mit zusätzlichem Verwaltungsaufwand und Schwierigkeiten verbunden. In der digitalen Zahnmedizin muss das nicht so sein. Wir haben drei Schritte zusammengestellt, mit denen Sie einige dieser Leistungen in Ihre Zahnarztpraxis integrieren können, um Ihr Praxisgeschäft auszubauen. Da einige davon möglicherweise ein paar Anpassungen erfordern, geben wir Ihnen auch konkrete Hinweise, wo Sie am besten anfangen.
So erweitern Sie Ihr Angebot ganz einfach um wachstumsstarke Dienstleistungen im Bereich der digitalen Zahnmedizin
1. Nutzen Sie einen Intraoralscanner für ein breiteres Leistungsspektrum
Was die gängigen Anwendungsfälle für das intraorale Scannen betrifft, so sind Kronen- und Brückenversorgungen mit 71 % bei weitem die am häufigsten durchgeführten Behandlungen, während Clear Aligner mit 57 % weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz liegen. Diese Zahlen sind nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass Kronen- und Brückenversorgungen als häufigste zahnärztliche Behandlungen außerhalb der routinemäßigen Zahnreinigungen von 90 % der Zahnärzte durchgeführt werden. Außerdem sind sie die am einfachsten umzusetzenden Arbeitsabläufe.
Behandlungen, die am seltensten mit Intraoralscannern durchgeführt werden:
- Veneers
- Vollprothesen
- Retainer
Zu den am wenigsten genutzten Verfahren zählen Zahnspangen, Vollprothesen und Veneers, was möglicherweise daran liegt, dass der Laborpartner keine digitalen Abdrücke für diese Produkte annehmen kann.

Der Umstieg von Abdrücken auf intraorales Scannen bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere Möglichkeiten zur Steigerung des Produktionsvolumens. Das intraorale Scannen erhöht die Akzeptanz der Behandlung durch eine anschauliche Darstellung für den Patienten und kann von jedem Mitarbeiter durchgeführt werden, wodurch Zahnärzten mehr Zeit für anspruchsvollere Leistungen bleibt.
So geht’s
Informieren Sie sich über Intraoralscanner, um das richtige Modell für Ihre Praxis zu finden. Beachten Sie bei der Auswahl eines Scanners diese 4 Kriterien. Wenn Sie bereits einen Scanner besitzen, prüfen Sie, welche digitalen Arbeitsabläufe Sie zusätzlich integrieren können.
2. Digitale Arbeitsabläufe einführen
Es ist eine spannende Zeit für die Zahnmedizin, da digitale Hilfsmittel für Allgemeinpraxen immer erschwinglicher und leichter zugänglich werden. Infolgedessen gewinnen digitale Verfahren für Abdrücke sowie restaurative und ästhetische Behandlungen zunehmend an Bedeutung und sind in Ihrer Praxis gar nicht so schwer umzusetzen, wie Sie vielleicht denken.
Ein Indikator für das digitale Wachstum ist die Zahl der Zahnärzte, die in ihrer Praxis intraorale Scantechnologie einsetzen. Auch wenn das Leistungsspektrum von Praxis zu Praxis variieren mag, geben 50 % der Zahnärzte an, derzeit einen Intraoralscanner zu nutzen, während 51 % derjenigen, die derzeit noch keinen Intraoralscanner einsetzen, planen, dies noch in diesem Jahr zu tun.
Der Übergang zur Digitalisierung kommt nicht unerwartet und ist auch nicht überraschend. Die Einbindung digitaler Technologien in den Alltag und in alle Wirtschaftsbereiche ist mittlerweile gang und gäbe, insbesondere wenn die Technologie eine komfortablere Benutzererfahrung bietet. Ein Intraoralscanner in Verbindung mit digitalen Tools und Software für die Behandlungs- und Fallverwaltung bietet Zahnärzten ein nahtloses Erlebnis, das einfacher und oft schneller ist als herkömmliche Methoden.
Da sich das intraorale Scannen zunehmend durchsetzt und Patienten digitale Abdrücke nachdrücklich bevorzugen, könnten Zahnarztpraxen, die digitale Zahnmedizin anbieten, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber solchen erlangen, die dies nicht tun.
So geht’s
Denken Sie daran, dass der Einsatz eines Intraoralscanners nur ein Teil der Digitalisierung ist. Sie sollten eine Workflow- und Fallverwaltungssoftware finden, die mit dem von Ihnen gewählten Scanner kompatibel ist. Sobald Sie dies getan haben, prüfen Sie alle Dienstleistungen, die Sie derzeit anbieten, um festzustellen, welche davon digital verwaltet werden können.
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3. Zusammenarbeit mit einem Digitallabor
Ihr regionales oder nationales Labor unterstützt vielleicht gescannte Abdrücke, aber handelt es sich dabei um ein vollständig digitales Labor? Sicher, die Unterstützung gescannter Abdrücke senkt Versandkosten und spart Zeit. Doch die Vorteile steigen bei einem vollständig digitalen Labor wie Dandy sprunghaft an.
Als Experten für das Scannen bietet ein digitales Labor wie Dandy Schritt-für-Schritt-Schulungen und ein modernes Support-Team, das Ihnen den Einstieg in die digitale Zahnmedizin erleichtert. Bei Fragen können Sie über das Portal für Scannen und Fallmanagement mit dem Support-Team chatten. Sobald Ihr Scan fertig ist, senden Sie ihn sofort an das Labor. Über das Portal können Sie digitale Wax-ups begutachten und Ihren Fall in Echtzeit verfolgen – ganz ohne komplizierte, fehleranfällige Formulare.
Das Beste daran ist, dass dank der hochwertigen Verarbeitung Nachbesserungen so gut wie nie vorkommen, was zu einer extrem hohen Kundenzufriedenheit und vielen Weiterempfehlungen durch neue Patienten führt.
So geht’s
Zunächst einmal das Wichtigste: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Labor digitale Scans verarbeiten kann. Fragen Sie nach deren Erfahrung mit dem Scannen. Wie hoch ist der Anteil der gescannten Fälle im Vergleich zu herkömmlichen Abdrücken? Seit wann arbeiten sie bereits mit gescannten Abdrücken? Nicht alle Labore sind gleich, wenn es um digitale Zahnmedizin geht. Sie können von einem vollständig digitalen Labor profitieren, das sich auf digitale Zahnmedizin spezialisiert hat (Tipp: Das ist Dandy!).
Der Dandy-Branchenbericht für die Zahnmedizin enthält zahlreiche wertvolle Erkenntnisse für Zahnärzte und Praxisinhaber. Laden Sie den Bericht kostenlos herunter und erfahren Sie, wie Sie sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und diesen sichern können.